Der Kirschbaum als Vorbild
Nimm einen Kirschbaum als Beispiel. 🌸 Jedes Jahr wirft er große Mengen an Blüten und Blättern ab. Die landen auf dem Boden.
Klingt erstmal nach Müll, oder? Ist es aber nicht. Aus den Blüten und Blättern wird fruchtbarer Humus. Und Humus ist wertvoll für die Natur: Viele Tiere ernähren sich davon. Sogar der Baum selbst zieht daraus wieder Nahrung.
Ein Kreislauf, der sich komplett von selbst schließt.
Aber ist der Baum deshalb wirklich komplett emissionsfrei? Nicht ganz. Er produziert zwar Sauerstoff, ohne den wir nicht überleben könnten. Gleichzeitig entsteht dabei aber auch Kohlenstoffdioxid. Und genau dieses Kohlenstoffdioxid braucht der Baum wieder als Nahrung.
Der Baum ist also nicht nur „nicht so schlecht” für die Umwelt. Er ist tatsächlich ein echter Gewinn:
Er filtert und reinigt die Luft, die wir atmen.
Er bietet unzähligen Tieren einen Lebensraum.
Er spendet uns an heißen Tagen Schatten.
Er liefert uns Früchte zum Essen.
Ein einziger Baum leistet also ziemlich viel, wenn man genauer hinschaut. 🍒
Die Natur zeigt uns damit ein Prinzip: Müll gibt es eigentlich gar nicht. Es gibt nur Nährstoffe, die weiterwandern.

