Die Stadt als Rohstofflager
Städte sind dicht besiedelte Räume. Dort verarbeitet man viele Rohstoffe. Aus der Perspektive einer Gesellschaft, die keinen Müll produzieren will, sind sie interessante Orte. Denn sie können auch als Rohstofflager verstanden werden. Dabei geht es darum, Rohstoffe von Anfang an so zu verwenden, dass sie später gar nicht erst im Müll landen.
„Urban Mining” heißt übersetzt „Bergbau in der Stadt” und bezeichnet eine Strategie zur Rohstoffgewinnung. 🏙️ ⛏️ Dabei führt man bereits verarbeitete Materialien in den biologischen oder technischen Kreislauf zurück. Ein Beispiel: Beim Abriss von Gebäuden entsteht kein Bauschutt. Stattdessen trennt man die Materialien vor Ort. So kann man sie wiederverwenden..
Im Schweizer Kanton Zürich gibt es ein Modellprojekt dazu. Damit beschäftigt ihr euch jetzt genauer: Wissenschaftler*innen haben hier eine Wohnung gebaut. Diese Wohnung besteht aus Materialien, die vorher schon woanders verbaut waren.
Wie das geht und was für neue Produkte durch das „Urban Mining” erzeugt werden können, zeigen Euch die folgenden Filme. Bei der Sendung mit der Maus können nicht nur Kinder etwas lernen. 😃
👤 Einzelauftrag
Teilt die Filme auf und beantwortet die eine entsprechende Frage für euren Film (Jede*r sollte einen Film anschauen.).
👥 Teamauftrag
Stellt euch nun die verschiedenen Möglichkeiten des Urban Mining anhand der konkreten Beispiele vor, die ihr in den Filmen kennengelernt habt.

